Wie du deinen Selbst-Wert erkennst

von Okt 23, 2019Allgemein, Veränderung0 Kommentare

Shownotes

Podcast 123 – „Wie du deinen Selbst-Wert erkennst“

In den letzten Tagen ist mir das Thema Wertschätzung, Selbst-Wert und das Bedürfnis nach äußerer Bestätigung in den verschiedensten Szenarien in meinen Coachings und Seminaren begegnet, so dass es dazu heute eine eigene Podcast-Episode gibt. Es geht um das Vertrauen in deine eigene Intuition, wie du vom „Müssen“ zum „Dürfen“ kommst, wie deine Werte dich unterstützen und warum Klarheit für dein Selbst-Bewußtsein so entscheiden ist.

Und ich stell dir vier Fragen, die dein Leben verändern können …

 

 

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Wie du deinen Selbst-Wert erkennst

In den letzten Tagen ist mir das Thema Wertschätzung, Selbst-Wert und das Bedürfnis nach äußerer Bestätigung in den verschiedensten Szenarien in meinen Coachings und Seminaren begegnet, so dass es dazu heute eine eigene Podcast-Episode gibt. Es geht um das Vertrauen in deine eigene Intuition, wie du vom „Müssen“ zum „Dürfen“ kommst, wie deine Werte dich unterstützen und warum Klarheit für dein Selbst-Bewußtsein so entscheiden ist.

Was ist der Glaubenssatz, der dich am stärksten limitiert? Das unbewußte Gedankenmuster, das dich daran hindert, in deine volle Kraft zu kommen, dein Potential auszuschöpfen oder überhaupt glücklich und zufrieden sein zu können? Welcher Satz fällt dir dazu als erstes ein? „Ich bin nicht gut genug“, „Ich schaff das sowieso nicht“, „Ich muss bescheiden sein“. Welcher ist es und wie lange trägst du diesen Satz schon mit dir rum?

So ähnlich habe ich vor einigen Tagen auch das Seminar „Sei frei, du selbst zu sein“ anmoderiert. Denn damit die Teilnehmer zwei Tagen intensiv mit sich selbst auseinandersetzen können, ihre Stärken sehen, ihre eigenen Werte definieren, ihren Sinn des Lebens erkennen und erste Schritte zur Umsetzung festlegen, ist es aus meiner Sicht unabdingbar, einmal genau hinzuschauen, was dich sabotiert. Sozusagen erst mal Ballast loswerden, dich trennen, um Platz zu schaffen für Neues. Und das, was da zum Vorschein kam, waren wirklich Selbstsabotagen, die vor vielen Jahren Einzug in die Köpfe gehalten haben. Spannend ist ja, dass wir porentief rein zur Welt kommen, da gibt es keine Glaubenssätze. Die übernehmen wir erst von anderen: von der Familie, vom Umfeld, von der Gesellschaft. Und ganz viele Sätze beginnen mit „Ich muss“ oder mit „Ich soll“. Meine Theorie dazu ist: mit diesem „Ich muss“ „Ich soll“ versuchen wir unser Bedürfnis nach Wertschätzung, nach „gebraucht werden“, nach äußerer Bestätigung zu befriedigen.

Bei vielen von uns ist die „äußere Bestätigung“ genetisch angelegt. Unsere Identität braucht Bestätigung. Das ICH braucht das DU – Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das ist auch in Ordnung. Feedbackgeber sind wichtig, manchmal brauchen wir den Spiegel von außen, um wachsen zu können. Nur sich davon abhängig zu machen, ist auf Dauer sehr mühsam. Anstatt dich von anderen leiten zu lassen (Youtube, Facebook, Instagram, deinen Nachbarn, deinem Chef) kannst du selber entscheiden,was du genau willst. Weißt du es überhaupt? Ich behaupte: ja, du weißt das. Deine Intuition weiß das. Du darfst einfach nur genau hinhören und ihr vertrauen. Genau das war die Antwort, die ich einem Teilnehmer aus einem Seminar gegeben habe, der mich gefragt hat: „Was rätst du mir – soll ich das, das oder das machen?“ Ich habe ihm gesagt: „Ich kann dir lauter kluge Fragen stellen, die dich deiner Wahrheit näherbringen, doch die Entscheidung dazu, kannst nur du treffen.“ Denn nur dann, wenn die Entscheidung tief aus deinem Inneren kommt, intrinsisch motiviert ist, wird es dich auch in die Kraft der Umsetzung bringen.

Neulich habe ich eine spannende Übersetzung für „Ich muss“ gehört: „Ich weigere mich, selbst zu entscheiden“.

Entscheidung wird plötzlich ganz einfach, wenn du „Ich muss …“ durch ein „Ich darf …“  ersetzt. Im Zweifel stehen die gleichen Handlungen dahinter: zu unterstützen, zu helfen, zu erledigen. Was auch immer du bisher „musstest“. „Ich muss für andere da sein „ In dem Augenblick wo daraus ein „Ich darf …“ wird „Ich darf für andere da sein“ hat der Satz eine ganz andere Qualität – du hast für dich entschieden, etwas zu für andere zu tun: Wann du es willst, Wie du es willst und Solange du es willst.

Spürst du den Unterschied?

Nun steckt in den Worten Wertschätzung und Selbst-Wert das Wort WERT(e). Also deine tiefsten Überzeugungen, Ideale und Einschätzungen. Und je stärker es dir gelingt, deine eigenen Werte zu leben, um so mehr bist du in deiner inneren Mitte und damit auch in einem besseren Selbst-Bewußtsein auch für deinen Selbst-Wert. Für mich ist das Wissen um deine eigenen Werte die Basis für alles. Und am besten kommst du auf die Spur deiner Werte, wenn du an Situationen denkst, in denen du erfüllt, versunken und vollkommen lebendig warst – Im Flow sozusagen. Ziehe dabei auch verschiedene Lebensbereiche mit ein: Familie, Arbeit, Freizeit, auch Gesundheit und Finanzen.

Wie kraftvoll das sein kann, habe ich erst heute wieder erfahren. Zu Beginn meines Coachings lasse ich mir von meinen Klienten immer erzählen:

Stell dir vor, heute ist der 31.12.2020 (also so etwas mehr als ein Jahr vergangen) und wir treffen uns wieder. Was erzählst du mir? Was soll bis dahin alles passiert sein, damit Du in Deinem Leben wirklich rundum zufrieden bist? 
Welche persönlichen Stärken solltest Du ausbauen, welche Fähigkeiten sollst Du neu entwickeln, um diese Dinge – aus Frage 1 – zu erreichen? 
Was sind die größten „Gefahren, Sorgen und Nöte oder Ängste“, denen Du Dich bis dahin ausgesetzt fühlst? und
Was sind die größten Möglichkeiten, die größten Stärken, die größten Chancen, die Du hast und die Du umsetzen solltest, um diese Dinge aus Frage 1 zu erreichen.

Und für einen meiner Klienten ist das, was er mir Ende nächsten Jahres erzählen wird, im Laufe des Coachingprozesses immer klarer geworden. Ich habe ihn gefragt, ob ich seine Antwort auf die letzte Frage im Podcast teilen darf und er hat ja gesagt.

Was sind die größten Möglichkeiten, die größten Stärken, die größten Chancen, die Du hast und die Du umsetzen solltest, um diese Dinge aus Frage 1 zu erreichen? 

 „Ich entscheide! Ich entscheide einfach die Sachen, die gemacht werden müssen und warte nicht darauf, dass irgendwann irgendjemand mal eine Idee äußert. Wenn ich weiß, dass es für meine Lieben und für mich gut ist, dann M A C H E ich!
Ich vertraue. Wenn ich entschieden habe, vertraue ich, dass es richtig ist.
Ich bin dankbar. Ich bin einfach dankbar für die Menschen, die mich begleiten.“

Das sind die Momente, bei denen ich Gänsehaut bekomme:  wenn Klienten oder Seminarteilnehmer so in ihre Klarheit kommen, wenn die Werte so auf den Punkt gebracht werden und derjenige oder diejenige ein ganz anderes Gefühl für sich bekommt.

Wie ist das bei dir? Was soll bis Ende 2020 alles passiert sein, damit du mit deinem Leben rundum zufrieden bist? Und was sind deine Stärken, deine Werte, deine Möglichkeiten? Trau dich, deine Vision, deinen Lebenssinn zu formulieren.

Wenn du sagst, dabei wünschst du dir Unterstützung, weil das einfach besser gelingt mit Unterstützung an deiner Seite, dann melde dich. Dann schauen wir uns gemeinsam an, was dich vielleicht noch daran hemmt, in deine Kraft zu kommen. Was deine Stärken sind, deine Werte, wie dein Lebensmotto lautet und wie du es für dich umsetzen kannst.

Ich freu mich auf jeden Fall, weil es für mich unfassbar schön ist, andere beim Wachsen zu begleiten.

 

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