Wo geht’s denn jetzt zum Glück?

von Sep 25, 2019Lebensglück0 Kommentare

Shownotes

Die Lebensglücksformel

Wo geht’s denn nun zum Glück? Nachdem mir neulich genau diese Frage gestellt wurde, stelle ich in dieser Episode die Lebensglücksformel vor.

Spannenderweise hat Aristoteles schon 300 vor unserer Zeitrechnung die 7 Regeln für das Glück und ein sinnerfülltes Leben aufgestellt, die noch heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren haben und von der Glücksforschung mittlerweile sogar wissenschaftlich bestätigt worden.

Es geht um das Werteglück, um deine Stärken, um den Sinn des Lebens und gleichzeitig um die Wohlfühlmomente, die dein Leben lebenswert machen.

Wie ist das bei dir? Hör einfach rein in die Epsiode und teil gern deine Gedanken mit mir.
Wo stehst du gerade und wo willst du vielleicht noch hin? Und bist du dazu bereit, das Leben das du führst, zu ändern? Eine Entscheidung zu treffen, um dann den ersten Schritt zu gehen …

 

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Die Lebensglücksformel

Was bedeutet Glück? Mit der Frage hat sich schon Aristoteles 300 vor Christus ausführlich beschäftigt und vieles von dem, was er damals herausgefunden hat, ist noch heute zu 100% gültig.

Die 7 Regeln des Aristoteles für das Glück und ein sinnerfülltes Leben

Zunächst geht auch Aristoteles davon aus, dass jeder Mensch die Freiheit hat, ein Leben für sich zu wählen. Wer als Ziel seines Lebens das Glück erreichen will, kann dies durch die folgenden 7 Schritte tun:

  1. Entscheide dich für das Glück

Glück fällt dir nicht in den Schoß, sondern wird nur dem gewährt, der es erstrebt.

Das kennst du schon – du bist der Entscheider oder die Entscheiderin deines Lebens und du kannst dich jeder Zeit entscheiden, glücklich zu sein

  1. Erfahre Glück im Tun

Ein glücklicher Mensch wird aktiv und verwirklicht seinen gewählten Weg durch entschlossenes Handeln. Heißt im Umkehrschluss: Glück fällt dir nicht in den Schoß, sondern du darfst schon aktiv werden

  1. Lebe in Verbundenheit

Glück ist laut Aristoteles niemals ein Leben für sich allein, sondern ein Leben im Netz sozialer Beziehungen. Es gibt kein wirkliches privates Glück in einem unglücklichen sozialen Umfeld.

Deswegen ist es so wichtig, Freundschaften zu pflegen. Die Voraussetzung für eine solche Freundschaft mit anderen ist vor allem die Zuneigung zu dir selbst. Und dann beziehe die Familie, deinen Freundeskreis, dein gesamtes Umfeld in die Frage nach dem Glück mit ein.

  1. Entwickle alle Bereiche

Damit meint Aristoteles: Lebe deine Werte und deine Charakterstärken und gönne dir gleichzeitig Lust und Freude an schönen Dingen wie Musik, Theater, Sport oder was sich sonst für dich gut anfühlt. Und er hat damals schon gesagt: Pflege deine körperliche Gesundheit und deine äußere Erscheinung.

  1. Lerne das Glücklichsein

Das ist die aus meiner Sicht wichtigste These von Aristoteles: „Jeder kann Glück lernen wie ein Handwerk.“ Sorge für deine eigene Zukunft. Beende die Gleichgültigkeit gegenüber deinem eigenen Leben. Erkenne Zusammenhänge. Gewöhne dir neue Verhaltensweisen an. Reagiere gelassener und bewusster auf Unglückserfahrungen. Letzteres führt direkt zum sechsten Schritt

  1. Erfülle dein Leben
    Glück umfasst die ganze Spannweite deines Lebens, vom Positiven bis zum Negativsten. Du wirst nicht durch ein angenehmes Leben glücklich, in dem du Leid und Unglück ausklammerst oder verdrängst. Es kommt vielmehr darauf an, auch die schicksalhaften Widrigkeiten des Lebens tragen und bewältigen zu können. Heutzutage nennt man das Resillienz. Damit meint man die psychische Widerstandsfähigkeit, Krisen zu bewältigen oder sogar als Anlass für Entwicklung zu nutzen.
  2. Empfinde das Glück als göttlich
    Eudaimonia – so der griechische Begriff für Glück bedeutet wörtlich, einen „guten Dämon“ in sich zu haben, einen Mittler zwischen Mensch und Gott. Aristoteles meint damit: so sehr du dich auch um dein Glück bemühst und dich dafür anstrengst – wenn du es erhältst ist es stets ein Geschenk aus einer höheren Welt.

Doch wie geht es denn nun konkret?
Tatsächlich gibt es eine noch recht junge Disziplin, die sich tatsächlich wissenschaftlich – also auf Basis von Forschung und Studien – mit Lebenszufriedenheit und Glück beschäftigt.

Hier wird Glück mit subjektiven Wohlbefinden übersetzt und man unterscheidet das Werteglück und das Wohlfühlglück.

Werteglück: das erfüllte Leben.
Dazu gehören – wie der Name schon sagt – deine Werte Also kennst du deine Werte? Werte sind unsere tiefsten Überzeugungen, Ideale und Einstellungen. Auch unser Maßstab für unser Denken, Reden und Handeln. Sie sind auch ein Teil unseres Gewissens.

Wenn mit dem, was wir tun, unsere Werte erfüllt sind, dann treibt uns das an und motiviert uns.  Und obwohl wir ständig „bewerten“ und unsere Werte unser Tun massiv beeinflussen, so wirken sie doch eher untergründig. Und gleichzeitig sind sie unser Kompass, der uns dabei hilft durch unser Leben zu gehen. Das heißt auch, dass du nur dann deine Ziele, Träume, Wünsche wirklich erfolgreich umsetzt, wenn sie DEINEN Werten entsprechen. Also die Frage nochmal an dich: kennst du deine Werte und wie lebst du sie?

Kenne deine Stärken
Zum Werteglück gehört es, auch seine Stärken zu kennen und auszubauen. Stärke deine Stärken. Gemeint damit sind deine Charakterstärken., die alle in einem Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit stehen.
Charakterstärken sind zum Beispiel Authentizität, Dankbarkeit, Führungsvermögen, Weisheit. Um herauszufinden, wie du hier veranlagt bist, gibt es Testverfahren, die ich dir gern zeige, wenn du dich bei mir meldest.

Der Sinn deines Lebens
Und zum Werteglück gehört auch, denn Sinn deines Lebens zu kennen und ihn auch zu leben. Der Sinn deines Lebens baut auf deinen Werten und deinen Stärken auf. Viele Menschen geraten irgendwann in ihrem Leben in eine Sinnkrise. Oft passiert das zwischen unserem 40. und 50. Lebensjahr. In letzter Zeit stellen sich sogar zunehmend auch jüngere Menschen die Frage nach dem Sinn. „Mache ich das, was ich möchte, oder das, was ich muss?“, „Gibt es etwas, was größer ist als ich und dem ich diene oder beitrage?“, „Wie komme ich meinen Träumen näher?“

Und wenn wir keine Antwort auf die Frage nach unserem Lebenssinn finden, dann tut das weh. Der Psychologe Victor Frankl nannte das: “Das Leiden am sinnlosen Leben.”

Simon Sinek, ein amerikanischer Autor, beschreibt es so „Jeder Mensch hat sein WARUM, ein Ziel, einen Zweck oder Überzeugungen, die die Wurzel seiner Leidenschaft und seiner Inspiration sind.

Wohlfühlglück – das angenehme Leben.
Das heißt, den Moment zu genießen – achtsam im Hier und Jetzt zu sein. Ein warmes Bad, ein beeindruckender Sonnenuntergang, eine wohltuende Massage, ein Stadtbummel, gutes Essen gefolgt von einem liebevoll zubereiteten Cappuccino, der vielleicht sogar an den letzten Urlaub erinnert – all das sind Momente des Wohlfühlglücks. Dazu habe ich neulich eine kleine Kampagne auf Facebook gestartet und es war total schön zu sehen, wie viel Glücksmomente zusammengekommen, wenn wir genauer hinschauen. Denn die Glücksmomente sind da, doch oftmals übersehen wir die kleinen Dinge – ein Lächeln, eine liebevolle Geste oder ein wertschätzendes Kompliment. Ständig sind wir abgelenkt durch zu viele Informationen und Reize.

Lebensfreude – Achtsamkeit – Dankbarkeit
sind bedeutsame Kraftquellen für ein glückliches und erfülltes Leben. Regelmäßig praktiziert führen sie zu einem Mehr an Fülle und Freiheit im Leben. Das Leben ist zu kurz, um das Glück auf später zu verschieben. Lebenszeit ist viel zu kostbar, um sie zu vergeuden.

Wie ist das bei dir?
Möchtest du nicht auch ein langes glückliches Leben führen, ein Leben in dem eigene Stärken zum Tragen kommen, sich die Erwartungen und Hoffnungen erfüllen?  Ein Leben, dass sinnvoll erscheint und Spaß macht. Ein Leben schon auch mit Herausforderungen – das Auf und Ab der Lebenskurve sozusagen – das gleichzeitig dazu führt, dass man am Ende seiner Tage sagen kann: Ich habe ein erfülltes Leben erlebt.

Daher ist es nie zu spät dafür, sich selbst zu fragen: „“Wo stehe ich in meinem Leben“ „Wo will ich vielleicht noch hin?“ Und auch „Bin ich dazu bereit, das Leben, das ich führe, zu ändern? Bin ich bereit, mich innerlich zu ändern?“

Die Lebensglücksformel
Um dir genau diese Fragen zu beantworten haben Monika und ich die Lebensglücksformel aufgestellt, die wir dir in den Herbsttagen vorstellen werden.
In unserem Seminar geht es um die Entwicklung und Stärkung des eigenen Selbst.

Die Besonderheit der „Herbsttage“ liegt darin, dass es zum einen um die tiefen Fragen geht:

  • Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? Wie will ich leben?
  • Welche Werte sind mein Kompaß und wie lebe ich sie bis jetzt und ab jetzt?
  • Welche Stärken zeichnen mich aus und wie kann ich sie weiter stärken
  • Wie kann ich mein Leben nachhaltig verändern, um zufriedener und selbstbestimmt zu leben?
  • Welche Glaubenssätze löse ich auf und wie geht das nochmal genau mit der Selbstliebe?

Und zum anderen nutzen wir zusätzlich die Natur für das Wohlbefinden und als Lernraum Wald und Wiesen stoßen neue Gedanken an. Wir werden einen Teil des Seminars in der Natur am Högelwörther See verbringen. Denn die ­Natur öffnet Raum für Re­fle­xion.  Wir nutzen den Naturraum Wald als Kraftort, damit du dich wieder auf dich selbst besinnen und mental regenerieren kannst. Natur inspiriert, weckt die Fantasie, die Kreativität, Sehnsüchte und Lebensträume. Natur ist ein besonderer Freiraum.

Wenn du Lust hast dabei zu sein, dann melde dich bei mir. Das Seminar findet vom 18. bis 20. Oktober in der Nähe von Freilassing an der Grenze zu Salzburg statt. Noch gibt es ein paar Plätze. Ich freue mich, wenn du dabei bist, wenn es darum geht:
„Sei frei, du selbst zu sein.“

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